Zu den akuten Belastungen gehören:

  • akute Erkrankungen, z. B. grippaler Infekt, Magen-Darm-Infekt
  • Insektenstiche, Verletzungen, Unfälle, Operationen
  • akute seelische Belastungen (ohne chronische Vorgeschichte), z. B. Trauer, Pflege eines Angehörigen, Folgen von Unfällen als Beteiligter oder Helfer

Wenn die Selbstheilungskräfte des Immunsystems nicht ausreichen, sollte hier baldmöglichst mit homöopathischen Mitteln behandelt werden.

Sie erhalten bei mir einen kurzfristigen Termin.

Das Erstgespräch beschränkt sich zunächst auf das akute Geschehen. Es stehen die auslösende Ursache und die Auswirkungen auf körperlicher und emotionaler Ebene im Mittelpunkt. Trotzdem achte ich auch hier auf das Allgemeinbefinden und chronische Ereignisse, und bitte Sie, mich über wichtige Dinge in diesem Bereich zu informieren. Im Einzelfall könnte dann doch eine ausführliches Erstgespräch erforderlich ist.

Bei Erkrankungen durch Erreger erfolgt die Behandlung meist mit homöopathischen Mitteln. Diese kämpfen nicht gegen die Erreger, sondern arbeiten mit dem Körper, indem sie auf die Selbstheilungskräfte wirken. Tatsächlich ist unser Körper hier zu großer Leistung fähig und es tritt oft eine schnelle Besserung ein. Sollte es nicht zur Besserung kommen, rufen Sie mich bitte an, damit wir herausfinden können, was die Heilung blockiert und welche Maßnahmen zusätzlich erforderlich sind.

Bei Unfällen, Verletzungen, Verbrennungen sind neben einer ggf. notwendigen ärztlichen oder chirurgischen Behandlung homöopathische Mittel sehr wirksam. Sie bescheleunigen die Wundheilung z. B. bei Brand- und Schürfwunden oder nach Operationen. Der gesamte Heilungsverlauf wird unterstützt und die Mittel tragen dazu bei, die Psyche zu stärken und den sogenannten „Unfallschock“ besser zu verarbeiten.

Ganz besonders schätze ich die naturheilkundlichen Möglichkeiten der Behandlung bei akuten seelischen Belastungen. Deshalb habe ich hier einen separaten Artikel verfasst.

Durch eine akute Behandlung mit homöopathischen Mitteln können auch "alte" chronische Beschwerden deutlich werden. Die akute Erkrankung dient sogar teilweise dazu, andere "Baustellen" bei uns aufzuzeigen. Auch dies ist ein guter Grund dafür, nicht gleich mit Antibiotika zu arbeiten, sondern hinzuhören, was jetzt dran ist, dem Körper Ruhe zu gönnen und sanftmütig auf psychische Unstimmigkeiten zu schauen.

Selbstverständlich ist eine notwendige schulmedizinische Versorgung durchzuführen und die Grenzen der Naturheilkunde zu beachten. Oft kann trotzdem unterstützend naturheilkundlich begleitet werden (unter Beachtung des Infektionsschutzgesetzes).

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